Ästhetische Chirurgie
Informationsmaterial der VDÄPC anfordern
Wer sich auf unserer Seite Hintergrundwissen ästhetische und Plastische Chirurgie eingelesen hat, ist dort auf die VDÄPC (Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen) gestoßen. Die Fachgesellschaft mit Sitz in Berlin informiert über ästhetische Operationen und verschickt auf Anfrage Informationsmaterial. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie die Unterlagen anfordern, woran Sie eine qualifizierte Fachärztin oder einen qualifizierten Facharzt erkennen und wie wir Sie in der Anna-Apotheke vor und nach einem Eingriff unterstützen.
So erreichen Sie die VDÄPC
Ihre Fragen und Ihren Wunsch nach Informationsmaterial richten Sie per E-Mail an info@vdaepc.de. Tippen oder klicken Sie auf die Adresse, startet Ihr Mailprogramm gleich mit der passenden Empfängerzeile. Viele Informationen stellt die Vereinigung außerdem auf ihrer Website www.vdaepc.de bereit. Unter «Service & Informationen» finden Sie dort auch die Arztsuche, in der alle Mitglieder der VDÄPC aufgeführt sind.
Was in Ihre Anfrage gehört
Eine kurze, klare Nachricht genügt. Nennen Sie im Betreff Ihr Anliegen, zum Beispiel «Unterlagen zur Oberlidkorrektur». Schreiben Sie dazu, ob Sie die Unterlagen lieber per E-Mail oder per Post erhalten möchten; für den Postversand geben Sie Ihre vollständige Anschrift an. Wer sich noch nicht für einen bestimmten Eingriff entschieden hat, kann auch allgemein um Informationen zu ästhetischen Operationen bitten.
Gesundheitsdaten, Befunde oder Fotos gehören nicht in eine solche erste Anfrage. Eine gewöhnliche E-Mail wird unverschlüsselt übertragen, und für allgemeines Informationsmaterial werden diese Angaben auch nicht gebraucht. Ihre persönliche Situation besprechen Sie besser später im Beratungsgespräch mit der Ärztin oder dem Arzt Ihres Vertrauens.
Woran Sie qualifizierte Fachärzte erkennen
Die Bezeichnungen «Schönheitschirurg» und «Ästhetischer Chirurg» sind in Deutschland nicht geschützt. Verlässlich ist dagegen die Bezeichnung «Fachärztin beziehungsweise Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie»: Sie setzt eine mehrjährige Weiterbildung und eine bestandene Prüfung vor der Ärztekammer voraus. Die Mitglieder der VDÄPC sind nach Angaben der Vereinigung Fachärztinnen und Fachärzte dieses Gebiets – in eigener Praxis oder an Kliniken – und müssen sich über die Facharztausbildung hinaus kontinuierlich weiterbilden.
Nehmen Sie sich für die Wahl Zeit. Fragen Sie im Beratungsgespräch, wie oft die Ärztin oder der Arzt den gewünschten Eingriff bereits vorgenommen hat, wo operiert wird, wer die Narkose übernimmt und wie die Nachsorge geregelt ist. Lassen Sie sich die Kosten schriftlich aufstellen: Rein ästhetische Operationen bezahlt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel nicht, und an den Kosten für die Behandlung von Folgeerkrankungen muss sie Versicherte in angemessener Höhe beteiligen. Bei Eingriffen ohne medizinische Notwendigkeit muss die Aufklärung über Risiken besonders gründlich sein. Eine seriöse Praxis setzt Sie nicht unter Zeitdruck, und eine Zweitmeinung einzuholen ist jederzeit Ihr gutes Recht. Vorsicht ist bei befristeten Rabattangeboten und bei Operationen im Ausland ohne geregelte Nachsorge geboten.
Vor dem Eingriff: Arzneimittel rechtzeitig ansprechen
Teilen Sie der Ärztin oder dem Arzt frühzeitig mit, welche Medikamente Sie einnehmen – auch die rezeptfreien. Gerinnungshemmende Arzneimittel, Acetylsalicylsäure (ASS) und manche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac können die Blutungsneigung erhöhen. Auch pflanzliche Mittel wie Ginkgo oder Johanniskraut und Nahrungsergänzungsmittel wie hoch dosierte Fischölkapseln gehören auf die Liste, weil sie die Blutgerinnung oder die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen können. Denken Sie außerdem an hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, denn sie können das Thromboserisiko rund um eine Operation erhöhen.
Wichtig: Setzen Sie verordnete Medikamente nie auf eigene Faust ab. Ob und wann ein Mittel vor dem Eingriff pausiert wird, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Gern stellen wir Ihnen in der Apotheke eine Übersicht über alle Arzneimittel zusammen, die Sie einnehmen – diese Liste können Sie zum Vorgespräch mitnehmen. Wer raucht, sollte auch das ansprechen: Rauchen verschlechtert die Durchblutung und damit die Wundheilung.
Nach dem Eingriff: gut versorgt nach Hause
Nach der Operation erhalten Sie von Ihrer Praxis oder Klinik Anweisungen für die ersten Tage. Schmerzmittel nehmen Sie so ein, wie sie Ihnen verordnet wurden. Kühlkompressen lindern Schwellungen, sie sollten aber nie direkt auf die Haut gelegt werden – ein dünnes Tuch dazwischen schützt vor Kälteschäden. Bei der Wundversorgung helfen geeignete Pflaster und Verbandstoffe, die wir für Sie bereithalten.
Frische Narben reagieren empfindlich auf Sonnenlicht und können sich dauerhaft dunkel verfärben. Schützen Sie sie deshalb in den ersten Monaten mit Kleidung oder einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Silikongele oder Silikonpflaster können die Narbenbildung günstig beeinflussen, wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sie empfiehlt. Bei zunehmenden Schmerzen, Rötung, Überwärmung, Fieber oder Nachblutungen melden Sie sich umgehend in Ihrer Praxis oder Klinik; außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117, im Notfall wählen Sie 112.
Ihre Anna-Apotheke in Neufahrn
Haben Sie Fragen zu Ihren Medikamenten vor oder nach einem ästhetischen Eingriff? Dann kommen Sie gern zu uns in die Bahnhofstr. 18c in 85375 Neufahrn oder rufen Sie uns unter 08165/36 99 an. Wir sind montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und samstags von 8:30 bis 13 Uhr für Sie da. Unser Team berät Sie persönlich und nimmt sich Zeit für Ihre Fragen.